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| Bild: Romana Dorant |
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Tage des offenen Ateliers im Fotowerk Wien:
Freitag, 25.10. von 16 - 20 Uhr
Samstag, 26.10. von 12 - 16 Uhr
mit neuen Frittierungen von Romana Dorant,
erstmals gibt es auch frittierte Originale zu sehen und zu erwerben,
aber auch die Abzüge sind original weiterverarbeitet. Die Frittierungen
sind ohne Computerprogramm hergestellt - sie sind Handwerk.
Fotowerk Wien
Adamsgasse 7 (Parallelgasse zum Kunsthaus)
1030 Wien
und zu sehen auch auf facebook.
Frittierungen
Es sind Abzüge analoger Fotografien,
die in der Pfanne in Speiseöl frittiert werden und dadurch ihr
reliefartiges Aussehen erhalten und damit dreidimensional werden. Dabei
geht es Romana Dorant nicht um die feine Fotografie. Sie bringt Dinge
auf Fotos, die dort nicht hingehören, Fett zum Beispiel. Das Interesse
liegt dabei am Prozess der Transformation eingebunden in soziale und
politische Statements. Eine frittierte Welt. Eine Dekonstruktion des in
der Realwelt bereits zerlegter, abgelegter, als nichts mehr wert
gesehener gesellschaftlicher Kontexte, ob das in einer früheren Arbeit
"frittierte Griechenland", der Stadtrand von Valencia oder eine
gentrifizierte Wiener Gstätten ist. Gleichzeitig ist der Ort nicht
wirklich wichtig. Es könnte auch woanders sein. Keine Doku also.
Trotzdem spielt das, was auf dieser dünnen sich ablösenden Bilderhaut
gewollt erkennbar bleibt, im richtigen Leben. Es ist nicht völlig
weggeschmolzen.
Die Arbeit knüpft unter anderem an bei den Photo
Frys von Gordon Matta-Clark, der 1969 seine Fotografien in heißem Fett
schmoren ließ, aber auch bei den Brandbildern von Ewald Platte.